BFB-Aktuell

Kommentar in der Süddeutschen Zeitung
Von Mimosen und Dreckskerlen / Kommentar von Andreas Glas
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Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung zum BFB Jahresausblick 2017
MZ-Artikel zum BFB Jahresausblick 2017.p
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„Sparen und Tilgen“

 

 

BFB-Fraktion sieht Millionen-Loch im Burglengenfelder Haushalt

 

 

 

„Burglengenfeld muß im Jubiläumsjahr den Gürtel enger schnallen!“

So interpretiert Fraktionssprecher Hans Glatzl beim Jahresausblick des Bürger-Forum Burglengenfeld (BFB) die vorläufigen Zahlen zum Haushalt 2017. Infolge geringerer Schlüsselzuweisungen bei gleichzeitig gestiegener Kreisumlage errechnet sich vor dem Hintergrund dringend notwendiger Strassen und Brückensanierung ein Zusatzbedarf von 1,76 Millionen Euro.

(Siehe dazu  den Kastentext: „Investitionsstau“)

 

 

 

Bitter für Burglengenfeld, aber als unumgänglich sieht BFB-Chef Hans Glatzl die Notwendigkeit zu Sparen um den Bulmare-Schuldenberg abtragen zu können und Gestaltungsspielraum für notwendige Infrastrukturmassnahmen zurückzugewinnen. Deshalb wird seine Fraktion bei den Haushaltsberatungen „genau prüfen, ob wir uns Schaufenster-Aktionen wie Geburts-Baumpflanzungen, so wie von der SPD vorgeschlagen leisten können". 

Als besonders belastend bemerkt Glatzl , dass bei einem Vermögenshaushalt der Stadt in Höhe von 3,25 Millionen direkt  drei  Millionen an die Stadwerke für die Unterhalts- und Personalkosten beim Bauhof und Bulmare durchgeleitet werden müssen.

„Durch diesen Verschiebebahnhof werden Verwaltungskosten der Tochterunternehmen verschleiert“, so die Kritik Glatzls. Dieses Geld fehle für „dringend notwendige Strassenreparaturmassnahmen“. Die Zahlen dazu hat sich der BFB-Fraktionssprecher unmittelbar vor der Versammlung aus dem Rathaus besorgt, um „die Bürger mit harten Fakten zu konfontieren, statt mit wohlfeilen Visionen und billigen Sprechblasen a la Wein und Bösl einzulullen“.

 

Sollten die Baumassnahmen darunter die Naabbrückensanierung nicht -so wie von der Verwaltung aufgeführt-  am Geldmangel  in 2017 scheitern, komme das die Bürger teuer zu stehen. Die Folge wäre bei den Innerortsstrassen eine für die Anlieger kostenpflichtige Totalsanierung,

 

„Das wollen wir vom BFB unter allen Umständen vermeiden, deshalb haben die Pflichtaufgaben absoluten Vorrang“ so der BFB-Chef abschliessend.      

 

 

 

 

Investitionsstau

 

Die Eckdaten des Burglengelder Haushalts:

 

-        Ansatz Kapitaleinlage: 3.000.000,00 EUR

 

-        Grundsteuer A: 110.000,00 EUR

 

-        Grundsteuer B: 1.650.000,00 EUR

 

-        Gewerbesteuer: 3.000.000,00 EUR

 

-        Einkommenssteuer: 6.349.000,00 EUR

 

-        Umsatzsteuer: 506.000,00 EUR

 

-        Schlüsselzuweisungen: 2.900.000,00 EUR

 

Der Zuführungsbetrag wird vorrausichtlich bei rund 3,25 Mio. liegen (Entwurfstand,11.01.2017)

 

 

 

Strassensanierungsprogramm 2017

 

Folgende Strassen stehen auf der aktuellen Reparaturliste der Stadt:

 

Brücke Umgehung BA I: 315.000,00 EUR

 

Premberger Weg: 12.000,00 EUR

 

Adolf-Kolping-Str: 65.000,00 EUR

 

Sankt-Ägidien-Str: 50.000,00 EUR

 

Auf der Wieden: 60.000,00 EUR

 

Bahnhofsplatz: 30.000,00 EUR

 

Dr.-Maier-Str.: 20.000,00 EUR

 

Teilstück Lindenstraße: 30.000,00 EUR

 

Pfälzer Straße BA II: 400.000,00 EUR

 

Sudetenstraße: 30.000,00 EUR

 

Holzheimer Str. Gehwege: 30.000,00 EUR

 

GVS Mauthof: 15.000,00 EUR

 

Köblitzplatte Dirnau: 20.000,00 EUR

 

Dr.-Prophet.Str: 90.000,00 EUR

 

Schillerstr.: 40.000,00 EUR

 

GVS Loisnitz: 55.000,00 EUR


Gde. Straße Pilsheim: 30.000,00 EUR

 

GVS Pilsheim Oberbuch: 90.000,00 EUR

 

Umgehungsstraße – Flutbrücke: 550.000,00 EUR

 

Irlbrücke: 260.000,00

 

 

 

„Janus läßt grüßen“

 

 

 

BFB-Jahresausblick

 

Das  BFB gibt einen kommunalpolitischen Ausblick für das Jahr 2017. Im Mittelpunkt steht die angespannte Finanzlage der Stadt mit einer Millionen-Euro Deckungslücke im Haushalt 2017. Fraktionssprecher Hans Glatzl erläutert die Folgen für die Bürger und macht Vorschläge zu Einsparungen. Die  Bevölkerung ist herzlich eingeladen

 

 

 

am Freitag 13.01.2017 um 19:00 Uhr im „Sowieso“

                                              

 

 

 

 

 

BFB-Vorsitzender Hans Glatzl

trifft den Bundespräsidenten

Joachim Gauck

beim Bundespresseball in Berlin

 

BFB-Jahreshauptversammlung

 

 

 

Glatzl kritisiert Fundamentalopposition der SPD-Fraktion

 

 

 

Als „große Entäuschung“ empfindet BFB- Fraktionssprecher Hans Glatzl den „Rückfall der SPD in alte Muster der Fundamentalopposition“ im Burglengenfelder Stadtparlament. Entgegen allen Lippenbekenntnissen habe die  SPD „keinerlei Interesse an Transparenz und Aufklärung über die Ära Karg“. Dies zeige sich beim Umgang mit dem KPMG-Gutachten und der Blockadehaltung zur Vermögenserfassung der Stadt. „Ergebnisse werden offenbar nur dann anerkannt, wenn sie die eigenen Vorurteile bestätigen“, so der BFB-Chef. Hier würden sinnlose Prozesse mit teuren Spezialkanzleien geführt, „nur um sich die Realität so hinzubiegen, dass der neue Bürgermeister für die Schulden des alten verantwortlich ist.“ Statt sich mit den Ergebnissen sachlich auseinanderzusetzen, wird nur über die Mandatserteilung und die dadurch verursachten Kosten gestritten.

 

Schuldenabbau? Fehlanzeige!

 

Tatsächlich sei auch kein Wille zum Schuldenabbau erkennbar, wie sich auch am Beispiel Gefängnisturmsanierung mit einem Kostenaufwand von 1,2 Mio € ohne überzeugendes Nutzungskonzept erneut zeige. Zusammen mit der BWG unter Heinz Karg nutze die SPD ihre Mehrheit nur zur Destruktion. Die CSU sei zu schwach und zuwenig zielorientiert, um den aufstrebenden SPD/BWG-Bürgermeisterkandidaten Sebastian Bösl in die Schranken zu weisen. „Was wir hier erleben, ist ein Dauerwahlkrampf zum Schaden Burglegenfelds und seiner Bürger.“ Glatzl sieht die Ausweisung eines weiteren Baugebietes am Augustenhof ohne klare Verpflichtung des Bauträgers zum Bau einer Erschließungsstrasse als „unverantwortlich“.  Die Berufspendler nach Regensburg und Schwandorf müssten sich durch das Labyrinth schmaler Wohnstrassen und über einen Feldweg selbst einen Ausgang suchen. Der Stadt fehle es dafür offenbar an Geld. Die abgeänderte Strassenausbausatzung sei mangels ausreichender Haushaltsmittel „der Todesstoß für jedes zukünftige Strassensanierungsprogramm. Die Entscheidung wider jede wirtschaftliche Vernunft und politische Verantwortung trifft Burglengenfeld gerade dort, wo eine existenzielle Pflichtaufgaben der Kommune betroffen ist“, so bedauert Glatzl. Dass die SPD selbst an Informationen dazu nicht interessiert sei, zeige das Fernbleiben der kompletten Fraktion  bei der Klausurtagung zum Thema Umgehungsstrasse.

                                                       

 

Einladung zum BFB-Sommerfest

 

Liebe Freunde,

 

ganz herzlich darf ich Euch im Namen von Vorstandschaft und Fraktion  zum traditionellen

 

BFB-Sommerfest am Freitag 05.08.2016  ab 18:00 Uhr

 

im Garten von Renate und Max, Johann-Huberstrasse 3

einladen.

 

Mitzubringen sind Grillgut (Fleisch und Würstel) für den Eigenverzehr und

wer will kann Salate beisteuern. Getränke und Semmeln werden aus der BFB-Kasse gesponsert.

 

Um verbindliche Anmeldung wird bis spätestens Freitag 29.07. 2016 gebeten

 

 

Auf Euer Kommen freuen sich

 

Hans Glatzl               Dr. Christina Bernet               Renate Duschinger               Hubert Treutinger

BFB-Fraktion             BFB-Fraktion                        BFB-Vorsitzende                  Bürgersprecher

Zum Starkbierfest

   am 11.03.2016

 

 

(Kurzfassung)

 

 

 

 „Im Namen der Hose“

 

 

 

von und mit Bruder Johannes vom Stodgrobn

 

 

 

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

 

 

 

lange, allzulange habe ich die Verfehlungen meiner 24 Mitbrüder und Mitschwestern (!) im Burglengenfelder Konvent klaglos ertragen und meine Zunge aus Angst vor Denkzetteln durch den gestrengen Prior verknotet und meine Lippen mit Schweigegeld verschlossen. Aber jetzt, wo ich  alt an Jahren vor dem obersten Richter Rechenschaft ablegen muß, will ich mein Gewissen erleichtern und schreibe diese Zeilen nieder als Mahnung für alle Novizen, die fürderhin in unserem Konvent der Burglengenfelder Bettelmönche eintreten wollen. Als ewige Mahnung damit Ihr nicht in Versuchung fallet und ebenfalls dem verderblichen Weg im Namen der vollen Hose in die Schweizer Fronknechtschaft folget und in der Sklaverei der Gnome von Zürich bis ins dritte Glied mit Kindern und Kindeskindern die Schuld abarbeiten müßt. Das Burglengenfelder Wahlvolk möge zukünftig von Euren Gaukeleien und öffentlichen Hexenverbrennungen Eurer Dummheit und Hoffart bewahrt werden, so wahr mir Gott  helfe.

 

 Ja es ist beklagenswert.  Die Burglengenfelder sind Bettelmönchen auf die Leimruten gegangen wie flugunfähige Tölpel und fette Wachteln. Listige Kuttenbrunzer sind es, die mit großem Theaterspielen das Volk trunken machen. Falsche Götzendiener sind es, welche die vom Blendwerk Getäuschten um ihre mühsam ersparten Groschen erleichtern . Das alles - Gott strafe die Scheinheiligen - mit Hilf von flinken Beutelschneidern und gekauften Schergen aus dem Troß Friedrich des Gluthigen vom Schulden-Weitergabe-Betrieb (SWB). Ja damit sich die Schrift erfülle: Von der Wiege bis zur Bahre nur der Gluthige weiß das Wahre!

 

 

 

Doch will ich Euch  - damit Euer schwacher Verstand meinem vor Zorn überschäumenden Geiste folgen kann - erst über die Parteiungen innerhalb unserer Klostermauern Nachricht geben, damit ihr die Wirrungen zu verstehen lernt.

 

Wie ihr sicher im Unterricht unseres alten Schulmeisters mit den nimmermüden Händen dem hochgelahrten Heiner vom Waldherr - Gott hab ihn selig - noch aufgepasst habt, zählten die Seelen  unseres stolzen Kapuziner Priorates vor 300 Lenzen sechzehn Patres und neun Fratres. Hochangesehen in Stadt und Landen der Wittelsbacher Herrschaft. Heute, nachdem unser Kloster in ein stinkendes Kaleschenruhelager namens Parkhaus umgewandelt ist, stehen hier nur noch die starken Pferde derer von Posche und Bonzenbenz herum und die Esel sitzen jetzt im Rathaus. Aber der mißratene Geist der Bettelei ist noch immer nicht aus ihren sündigen Körpern gewichen.

 

 

 

Die Parteiung der Spezialdemokraten scheint mir zahlenmäßig die größte, wenn auch nicht vom Verstande her, denn dort gibt es im Gegensatz zu den Christlichen Sozis keinen angejahrten Lehrer als großen Denker und Studierer, Rechner und Segierer.

 

Also die Spezis haben sich lange an den Zitzen der Stadtmutter gesäuget und gelebet wie die Maden im Schlaraffenlande unter ihrem GröBaZ. Ausgestattet mit neu erfunden Posten am Hofe und abgefüllet mit reichlich Met, fetten Schweinswürsten und köstlichem Freibier. Doch dann kam großes Unheil über die Schar dieser zwölf Blinden, als ein Adler aus dem fernen Munichen vor Jahresfrist am Marktplatz landete und dem Hühnerhaufen als großer PR-Prophet und Vorseher kundgab , dass künftig er als Gockel auf dem Burglengenfelder Misthaufen alleinig sitzen werde. Aber der Adler ward alsbald ein plappernder Papagei und gar nur ein grauer Krebs, der im Krebsgang alsbald vom großen Haufen aus der dicken Hose rückwärtig herunterfiel, nachdem sich der GröBaZ auf diese Weise seiner entledigt hatte.

 

So begab es sich also, dass die Treuesten der Treuen Hintersassen dem GröBaZ in seine Kemenate der Trauer folgten und die Parteiung der Spezis verliessen, um bei der Bürgermeister-Wiederverwertungs-Gesellschaft der BWG ihr Lager aufzuschlagen. In die Verbannung folgten dem Alt-Prior die angesehensten der alten Bazis wie Lorenzo, der Unaussprechliche und der Unterschrift Ohnmächtige.

 

Liebliche Begleitung findet der vormalige Prior auch in derer zu Vohburg, Evi die Kratzbürstige, die auf Einladung ins Rathaus vergeblich klagte. Doch Statthalter Albin von Schreinur hatte lange Jahre den großen Sitzplatz seines Vorfahren Helmuth des Unausstehlichen warm gehalten, um ein angenehmes Ruhekissen im Rat für den GröBaZ breitzusitzen. Auch den unbedarften Hausmeier Maximilian, ein Graf bürgerlichen Geblüts, hat es an diesen Ort verschlagen.  Er muß sich - so die traurige Kunde - dem heftigen Drängen des  greisen Schreinur erwehren, um nicht vom kräftig nachtretenden Nachrücker aus dem warmen BWG-Nest in die kalte Finsternis des gemeinen Stimmviehs verstoßen zu werden. Gott steh ihm und vor allem unserem Konvent bei,  auf dass er dem Drängen des Alten widerstehe.

 

Aber gelobt sei der Heilige Geist! Die maulstarken Brüder mit den dicken Hintern und ihre zierliche Schwester von der BWG sind mit den täglich zu verrichtenden Andachten am Verehrungsaltar für den GröBaZ im Gesamtkonvent gut ausgelastet und stören den Betrieb nur allenthalben durch laute Rufe auf dass wieder Manna vom Schweizer Himmel falle, um diese Schlaraffen mit Ihren angefressenen Wänsten weiter zu nähren. Aber die  Gesundheit der fünf Unaufrichtigen - Gott sei  es geklagt - hat sich nicht gebessert. Ständig müssen sie gemeinsam den Abtritt aufsuchen und verschwinden unter Ausstoßen wüster Drohungen aus dem hohen Konvent. Schüttellähmung durchzuckt ihre Reihen bei Ratssitzungen. Nach jahrzehntelangem Abnicken lockern sie ihre verspannten Halsmuskeln jetzt mit immerwährendem Schütteln ihrer leeren Köpfe.

 

 

 

Die ständig durchgeschüttelte BWG verwirrt Thomas unseren neuen Prior nicht. Auch wenn er ebenfalls von einer anderen Form der Schüttelkrankheit befallen ist. Greift er doch jeden, der sich ihm auf Armlänge nähert mit beherztem Griff, um die gereichte Hand freundlich zu rütteln. Neu-Prior Thomas als wunderbares und gänzlich unerwartetes Gesche-nk des Wahlvolks an den GröBaZ vielstimmig gelobet wird gerühmet für sein sonniges Gemüthe und aufmunternde Sprüch wie „Mach ma scho, kein Problem“. Meine Brüder vermuten, dass dieses  Stoßgebet entweder von einem grenzenlosen Vertrauen in die Alllmacht des Herrn herrührt oder ihm als Heil- und Zauberspruch aus frühen Kindheitstagen des untergegangenen Ossilandes überliefert ist.

 

Denn wie heißt es schon in den längst verklungenen Hymne aus Honneys Lampenladen zu Berlin :

 

Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt, danach lasst uns Brüder streben“

 

Ja diese hoffnungsfrohe Weise aus dem verlorenen Ossiland sollte auch als Nationalhymne für unsre arme Heimatstadt Gefallen finden. Bei den Spezialdemokraten bereits gut intus sollen auch die Christlichen Sozis hier Gesangsunterricht nehmen.

 

Gott sei´s gelobt! Geübt in Werken der Buße während seiner harten Lehrjahre als Schweinehirt im Augiasstall des Burglengenfelder Klosters, herumgeschubst als Aschenputtel von Kolb dem einstimmig gewählten Personalrat, übt Thomas der Schüttler sich in Geduld und Nachsicht mit seinem Konvent. Das muss er auch, nachdem die Macht derer, die ihn als Messias und Erretter aus den Klauen der Spezialdemokraten und BWGisten ins Amt gehoben haben, nur schwach und wankend wie ein Kuhschweif ist. Allzuoft irren die selbigen Christsozis verzagt und kopflos durch die Rathausgänge, wenn hintersinnige Fallstricke der Spezialdemokraten mit starken Worten ausgelegt werden, um Thomas in seinem Streben nach mehr Durchblick zu Boden zu reißen. Die Schwäche der Entschlusskraft der Christ-Sozis ist zu beklagen - so die Vermutung im Konvent - als Folge lang erlittener Unterdrückung freier Rede verbunden mit der schmerzhaften Entfernung von Rückgrat und Zunge. Gerade alte Fratres wie Georg der Plecherne scheint für immer verstummt, nachdem die Knute  des GröBaZ nicht mehr zärtlich über sein altersgraues Haupt streichelt.

 

Nur dem unermüdlichen Rechnen und hartnäckigem Nachgraben von Lehr- und Zuchtmeister Josephus in der Grube kämpfend mit der Schlange der Verwirrung - ist es zu danken, dass die Trauer  um das mit vielen Stadttalern renovierte Stammschloss derer zu den Reichen Ehren als Bürgermeistererinnerungszentrum (BEZ) nicht dem Vergessen anheimgefallen ist. Dank der immer gebenden Hände des GröBaZ mit reichen Pfründen ausgestattet, wird es für die Ewigkeit auf dem Stadtsäckel lasten. Zur Belustigung von jungem und altem Volk mit vielerlei Tändelei und Ringelspiel unter kundiger Führung von Berufsgauklern steht das BEZ zur immerwährenden Kurzweil - solange das Geld reicht.Doch dieses Bürgermeisterinnerungszentrum ist nichts gegen das größte aller Geschenke, die der GröBaZ seinem Volke hinterließ.

 

Das Bulmare - ein Geld verschlingender Palast der Laster und frivoler Ausschweifung. 

 

 

 

Wisset, das Bulmare ist das größte aller Schuldwerke des GröBaZ ein mit Höllenhitze und Eiseskammern gestalteter  Pfuhl der nackte Körper aus Nah und vor allem aus Fern in seinen sündigen Bann zieht und die Taler aus dem Stadtsäckel verschlucket in die unendlichen Weiten des Gluthigen-Universums. Im fernen Land der Eidgenossen schlagen deroweilen Nepper, Schlepper und Bauernfänger Purzelbäume vor Freude und die listigen Banker lachen über die einfältigen Oberpfälzer, die dankbar die reichlich fliessenden Gaben aus der wärmenden Hand der findigen Eidgenossen  mit einem SWAP auf den Lippen entgegen genommen haben.

 

Doch zu schwer quält mich die Last der Erinnerung und mit Schrecken erfüllt sich mein Herz, eine andermal mehr davon.

 

 

 

Ich will deshalb  Euren Blick erneut auf meine Mitbrüder und Schwestern lenken. Dort gibt es Erschrecken genug.  An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!(Matth. 7/16)

 

Ja die Früchte??? Bei manchen unserer Mitbrüder denk ich da eher an Früchterl nicht so Bruder Peterus, der nicht dem Wein zugetan ist, sondern dem der Mund auch ohne Alkohol übergeht, wenn er im Konvent seine Stimme unter den Augen des Volkes per Liveübertragung erhebt. Während seine Genossen sich in Geduld übend die Augen rollen.

 

Doch wie sagt Volkes Stimme: Die Schwierigkeit der Politiker besteht darin, dass sie zu viel reden, zu wenig zuhören und kaum zum Denken kommen. Doch Peterus der Weinende, ist trotz aller Mühen seiner purzelnden Wörter nur der kleine Adlatus vom gemarterten  Sebastianus dem Bösen, der überaus Rechtskundige und volle Jurist der seine funkelnde Blicke zornig zum ungläubigen Thomas schickt, dem Geschenk der Burglengenfelder Bürgerschaft an den Konvent, damit er das Gute vom Bösen scheide.  Und Böse ist böse auf das uneinsichtige Volk, weil Prior Thomas den Stuhl besetzet, den die Vorsehung so die hoffärtige Überzeugung eigentlich ihm dem gutaussehenden und des geschliffenen Wortes übermächtigen Frauenbetörer Sebastianus vorhalte.

 

 

Er erhebt die Stimme machtvoll erinnernd an die großen Tage seines GröBaZ

 

…beschwörend die große Vergangenheit mit den Worten:  Weil wir Geld in die Hand genommen haben in den vergangenen 25 Jahren stehen wir da wo wir jetzt stehen.

 

 

 

Dem so von den Geistern der Vergangenheit gemarterten Sebastian zur Seite wiederaufersteht Kuno der Geläuterte, der als einer der wenigen das Armageddon  der letzten Konventwahl überlebet hat. Gott der Barmherzige hat ihn wohl übersehen. Als Wirt der großen Stadtschänke am Spielfeld der Armen-Seelen-Vereinigung(ASV), durfte er vor Zeiten seine alten Bärenfälle und Truhen auch zur Freude des niederen Volkes mit Rückenschmerzen  dem BEZ gegen eine erkleckliche Anerkennung auf Vermittlung des GröBaZ andienen, um sein Leben fürderhin im Überflusse zu verbringen - solange das Geld reicht. Betti der Mulzerin - über die Grenzen des Konvents hinaus als Mutter Theresa von Burglengenfeld - ist es zu danken, dass von Lähmung geschlagene nicht länger im hohen Haus zu den Amtspersonen  hinkriechen müssen oder von den Launen des Hausbüttels vormals ein Haase abhängen, der  schwere Arbeitslasten zutragen all dieweil wenig Lust verspüret. Um den Armen zur Hilfe zu eilen hat die Mulzerin vom Konvent wundersame Klettermaschinen beschaffen lassen, die Wendeltreppen sich entlang schmiegen und als Kunstwerk ihrer verschlungene Schönheit der eisernen Stangen gen  Himmel sich heben. Dorthin wo in den blauen Weiten des Firmamentes Bernhard der stolze Adler der Spezialdemokraten majestätisch einst seine Kreise zog. Sein scharfes Auge geheftet auf das Bürgermeisteramt als leichte Beute. Jetzt muß er mit versengten Schwingen von der Zornessonne des GröBaZ im arg gerupften SPD-Hühnerhof herumsitzen. Aber wenigstens als Vizeprior kann er ein bescheiden Leben fristen. Mehr wird’s wohl allein schon wegen der internen Begehrlichkeiten anderer Jungadler wie des schöner gestalteten Sebastian und des wortüberfliessenden Weines nicht mehr werden. Aber auch die Ehrenreiche Sabine, vom lahmenden Wirtschaftsflügel der SPD scheint vom Armageddon des GröBaZ arg betroffen. So offenbaret der Blick unter die zahllos gebotenen Schmuckstücke und Brockatkleider auf öffentlicher Bühne des Ratshauses, die große Traurigkeit der Tändlerin. Sie holt sich zur Ablenkung und Zerstreuung für Gauklerfeste ihres Wir Fordern (WiFo)-Vereins klingende Münze von der Stadt. Johannes der Deml, wird genannt der Graue, weil er in Staub aufgekommen ist und zum Staub  des Zementwerkes  zurückkehren wird. Er knirschet gräßlich mit seinen Zähnen  und lehrt er die Herren der Grauen Türme in der Vorstadt das Grauen mit seinen ständig vom Staube zu Tränen gerührten Augen. Da bringt auch der trotz kahlen Hauptes im Geiste junggebliebene Novice Dusch nur wenig grüne Farbe in die traurige Parteiung der Spezialdemokraten. Denn sein Öko-Karma ist darauf beschränket Fröschli über die Kallmünzerstrasse zu tragen um sie vor den platten Hufen der Posches und Bonzenbenze zu retten.

 

 

 

Erfreulich dagegen bei den Christlichen Sozis regt sich junges Leben und dränget mit Kraft an die Schalltrichter in den Konventsversammlungen. Erbaulich wie der schallende Michael als rescher Anführer seiner Parteiung mit wortklauberischen Sätzen dem bösen Sebastian die schleimigen Worte im Munde dreht. Doch der Volksmund warnet vor Hoffart:  Die Politikersprache ist wie die Mogelpackung in der Werbung: Wenn man sie auspackt, zeigt sich, wie klein der Inhalt ist.

 

Das sollte sich auch der jüngste Novize der schwarze Christoph zu seinem unschuldigen Herzen nehmen. Voller Freude eingetreten, wird er von den Tritten seiner Mitbrüder malträtiert und seiner guten Geister beraubet. Allzu schnell verderbet der Sinn sich in diesem Pfuhle der Ränke und Versuchungen im Konvent. Ein besonderer Fall der Reue zur Freude unseres Herrn ist Christine, die der GröBaZ nicht vom Hof nahm und die seither als der bessere Teil der Familie den Bürgern Beispiel und Hoffnung gibt. Obwohl Zweig vom selben Stamme hat das Gift ihres Oheims zur völligen Unterwerfung unter seien starken Willen ihr Gemüt und Geist nicht verdunkeln können, so dass sie vollständig in Schwarz unseren Konvent - dem Herrn sei´s gedankt - mit weisen Ratschlüssen stützet.

 

Ein weiterer Hofmann ebenfalls ein gläubiger Thomas entflieht seinem stinkenden Pfuhl der üblen Landgerüche, die zu strahlendem Gold er geschickt formet um freudig an den Zusammenkünften seiner Parteiung teilzuhaben.

 

 

 

Doch größte Macht zu Einflüsterungen haben die schlauen Landleute, deren Parteiung sich unter dem Fähnlein der  Freudigen Widersacher vom Land (FWL) im Konvent sauwohl fühlen und  deren Ochsengespanne zum Ärger der Lengfelder Posches und Bonzenbenzen über breite Strassen durch ihre stattlichen Anwesen rollen unter den neidischen Blicken der Spezialdemokraten wie die jüngsten Gerüchte aus dem Konvent uns glauben machen. Gelobet sei der Allmächtige für diese klugen Männer der Forke, gerissene Borstenviehbarone und listige Rübenzähler die bei Prior Thomas immer ein offenes Ohr für ihre nie endenden Wünsche finden.

 

 

 

Eine Parteiung wäre mir fast entfallen. Schwester und Brüder sehet es meinem Alter nach.

 

Es ist Johannes der Glatzerde. Er tritt nur zusammen mit seiner Leibmedica der hochgelahrten Dottoressa Christina von Blärnet auf. Seine Haare, so munkelt das Volk soll er in den harten Jahren unter Prior Heinz gänzlich durch ständiges Schöppeln derselbigen verloren haben. Lange in den Osten zu Missionierung der üblen Prussen von Wolfgang dem Dantlenden verbannet dem vormals großsprechenden und  schwachdenkenden Hausvogt zur linken Hand des GröBaz. Ein Glück, nachdem das Scheiterholz für die öffentliche Verbrennung des Ketzers am Galgenberge wohl nicht gereicht hat. Die Schweizer Gnome haben kein Geld dafür herausgerückt so geht die Kunde.  

 

 

 

In diesem Sinne Schwestern und Brüder darf ich Euch inständig ermahnen: Nützet die Fastenzeit zur Buße und Einkehr und versaufet nicht den Rest Eures recht mäßigen Verstandes, damit ihr nicht in Versuchung geratet in den Burglengenfelder Konvent einzutreten. Esel hat es hier schon genug und die vollen Hosen stinken zum Himmel, dass es ein Graus ist. 

 

 

 

Dafür bittet bei Gott

 

Euer Bruder Johannes vom Stodgrobn

 

Einladung zum Bürgerforum und Starkbierfest

 

Liebe Freunde,

 

 ganz herzlich laden wir Euch zur Teilnahme an zwei interessanten Terminen wie folgt ein:

 

„Schulden und Schlaglochfrei“

Vortrag zum Thema Kommunalfinanzen und Straßensanierung von Bürgermeister Jürgen Spahl, Rednitzhembach zusammen mit unserem Bürgermeister Thomas Gesche und Stadträten aller Parteien

am Samstag 05.03.2016 um 18:00 Uhr im Gasthof „Drei Kronen“

vorgeschaltet um 17:00 Uhr Ortsbesichtigung, Treffpunkt AOK –Parkplatz

 

„Im Namen der Hose“

Starkbierfest der JU.

Bruder Johannes vom Stodgrobn  (alias HG) gibt Internas aus dem Burglengenfelder Kapuzinerkonvent preis.

am Freitag 11.03.2016 um 19:00 Uhr im Gasthof Burgblick

 

 

Auf Euer Kommen freuen sich

 

Hans Glatzl                Dr. Christina Bernet               Renate Duschinger                 Hubert Treutinger

BFB-Fraktion              BFB-Fraktion                        BFB-Vorsitzende                    Bürgersprecher

 

Kanal fatal....

 

Nachdem Ende November 2015 es eine Anfrage von uns im SR gab, erfolgte gleich Mitte Januar 2016 die Senkkästenentleerung und Reinigung.

 

Hier ein Bild aus der Augustenstraße


Bürgerentscheid zum Bulmare?

 

BFB will Bevölkerung befragen

 

Im sich abzeichenenden Streit um die  weitere Finanzierung der Schulden des  Burglengenfelder Spassbades „Bulmare“ schlägt  die BFB-Fraktion vor die Bürger zu befragen, ob und wie das jährliche Defizit von errechneten 1,447 Millionen Euro künftig  aufgebracht werden soll und kann.  Dies ist das Ergebnis  einer Fraktionsbesprechung des Bürger-Forum im Nachgang zur Stadtratsitzung vom 26.03. Aufgrund der Äußerungen der  Ratskollegen gerade bei der SPD  um das KPMG-Gutachten rechnet der BFB-Sprecher „nicht damit, dass der Stadtrat mit einer Mehrheit von sich aus den Mut aufbringt, die Bürger mit der grausamen Wahrheit einer völligen Überforderung der städtischen Finanzen in diesem Zusammenhang zu konfrontieren. Nachdem in der Ära Karg wesentliche Teile der städtischen Infrastruktur wie Kanal-und Wasserleiteungen aber sichtbar auch der Strassenunterhalt zugunsten von Prestigebauten des Altbürgermeisters vernachlässigt wurden, haben wir hier einen Rückstau im Bereich der Pflichtaufgaben in unserer Kommune.“ Da sich die Einnahmen nicht beliebig steigern liessen , bliebe „eine schmerzhafte Lücke.“ Glatzl befürchtet, dass mangels eines genehmigungsfähigen Haushaltes  dann ein Staatskommisssar ersatzweise die notwendigen Entscheidungen treffe. Dem zuvor zu kommen sei Anliegen der vom BFB angedachten Bürgerbefragung zum Bulmare. „Der Bevölkerung muß klargemacht werden, was der Preis dafür ist und ob wir ihn bezahlen wollen“ so Glatzl. Einer vierköpfigen Familie koste das Spassbad pro Jahr umgerechnet auf das Jahresdefizit rund 500 Euro. Im Vorfeld dazu hat die BFB-Fraktion deshalb für die nächste Finanzausschusssitzung beantragt, eine Besucherbefragung durchzuführen um abzuklären, woher die Nutzer des Bulmare herkommen. „Die Zahlen geben uns dann sicher gute Argumente die Nachbarkommunen um finanzielle Unterstützung zu bitten,“ hofft der BFB-Fraktionssprecher. Als „unsinnigen Populismus“ bezeichnet Glatzl dagegen den Antrag der BWG eine Bestands-Garantie „ins Blaue abzugeben, ohne dass wir einen Finanzierungsplan haben. Eine derart plumpe Wählertäuschung machen wir nicht mit!“ 

 

 


BFB: Glatzl folgt Feldmeier

 

Grünes Licht zum Nachrücken

 

Hans Glatzl rückt für Ulrike Feldmeier als Stadtrat für das Bürger-Forum Burglengenfeld nach. Die Ver-

eidigung wird voraussichtlich in der nächsten Stadtratsitzung am 28.01.2015 erfolgen. Damit bekleidet der BFB-Vorsitzende nach eine Abstinenz von neun Monaten das Ehrenamt erneut. Glatzl war bereits von Mai 1990 bis April 2014 ununterbrochen 24 Jahre lang im Gremium davon 16 Jahre als Fraktionsvorsitzender tätig. Zur Kommunalwahl 2014 war er als Listenletzter angetreten, um jüngeren Kräften Platz zu machen.

Er wurde von den Wählern allerdings als erster Nachrücker auf Platz 3 vorgehäufelt. Der BFB-Chef sieht

darin auch den Auftrag der Bürger die Verantwortung erneut anzunehmen.

 

Für die Zusage zur erneuten Übernahme hatte sich Glatzl über die Weihnachtstage eine Auszeit erbeten, „um mit meiner Familie den BFB-Mitgliedern und Arbeitgeber die Frage der Verfügbarkeit abzuklären.“ Nach Rücksprache mit allen direkt Betroffenen, will er das Amt annehmen, wie er mit heutigem Schreiben Bürgermeister Thomas Gesche mitteilt. Dabei geht er auch auf die Situation als Berufspendler ein. „Ich habe während meines bisherigen Berufslebens immer als Fernpendler früher in in München und seit acht Jahren in Berlin gearbeitet. Das Schicksal teile ich mit vielen Bundestagsabgeordneten, die gleichzeitig in einem Gemeinderat sitzen. Schwierig war für mich unter Bürgermeister Heinz Karg ,dass wir über Jahrzehnte in Burglengenfeld keinen Sitzungskalender hatten. Kombiniert mit extrem kurze Ladefristen war es deshalb nicht immer möglich bei jeder Sitzung anwesend zu sein. Ich glaube die Bürger haben meine SR-Tätigkeit wie mein persönliches Wahlergebnis bestätigt auch in dieser Karg-Ära als positiv gesehen. Es gab in der Verganenheit einige Kollegen, da brachte die körperliche Anwesenheit im Stadtrat meines Wissens keine zusätzlichen Impulse. Ich werde mich bemühen, wenigstens so oft wie der Altbürgermeister an Sitzungen teilzunehmen und der ist als Pensionist mit kurzem Fußweg rein physisch sicher im Vorteil.“


 

 

BFB fordert „klare Abrechnung“


Glatzl: “Vergeben ja, vergessen nein“ 

 

„Vergeben ja, vergessen nein!“ Im Zentrum des Jahresausblicks des BFB-Vorsitzenden Hans Glatzl im Gasthof Drei Kronen stand die Frage „wie mit den Altlasten der Ära Karg“ umzugehen sei. Glatzl plädiert für einen Schlussstrich, der allerdings eine klare Zuweisung der Verantwortlichkeiten beinhalten müsse, um „einer Legendenbildung für den Altbürgermeister keinen Vorschub zu leisten. Die Aktenvernichtungsaktion zur Amtsübergabe sei umfassend aufzuklären. Die reale Finanzsituation der Stadt könne nur in Zusammenhang mit den diversen Tochterunternehmen abgeklärt werden. Deshalb bleibe das vorrangige Ziel des BFB, eine komplette Rückführung  von SWB, Bulmare GmbH unter die Kontrolle des dafür zuständigen Stadtrates als demokrtisch gewähltes Kontrollorgan voranzutreiben. Die Aufgabe der diversen Aufsichtsratsgremien soll künftig vom SR-Werkausschuss übernommen werden. Mit der Gleichstellung der Arbeitslöhne in der PSB  - einen langjähriger Forderung des BFB - sei ein erster Schritt getan. Offenbar leide „der Fünferrat der BWG“ hier  an kollektivem Gedächtnisschwund,wenn er heute ankreide, was Heinz Karg mit bedingsloser Unterstützung seiner Gefolgschaft selbst erst geschaffen habe. Glatzl setzt dabei „auf eine konstruktive Mitarbeit der BWG-Fraktion mit dem geballten Wissen der Altbürgermeisters Karg und Theo Lorenz, und EX-SPD-Chefin  Evi Vohburger sowie Albin Schreiner als vormaliger Vorsitzender im Rechnungsprüfungsausschuss.“

 

Die anwesenden BFB-Mitglieder forderten Glatzl  in einem einstimmigen Beschluss auf, das Stadtratsmandat als Nachrücker für Ulrike Feldmeier trotz der zusätzlichen Arbeitsbelastung angesichts der anstehenden wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft Burglengenfelds anzunehmen. Der BFB-Vorsitzende dankte für das Vertrauen der Bürger, das sich auch im erzielten Wahlergebnis mit einem Sprung von Platz 24 auf Platz drei der BFB-Liste widerspiegle. Er verspricht eine Entscheidung nach Rücksprache mit seinem Arbeitgeber noch in dieser Woche.



BFB: Wechsel im Stadtrat

Glatzl dankt Feldmeier für Einsatz „Unerschrocken und unbeinflußt“

Ulrike Feldmeier verläßt den Burglengenfelder Stadtrat. Die BFB-Vertreterin hat in der Weihnachtsitzung des Gremiums Bürgermeister Thomas Gesche gebeten, sie aus „persönlichen und familiär bedingten Gründen“ vom Amt zu entbinden. Der Arbeitsaufwand im Ehrenamt mit mehrstündigen Sitzungen und vielen Terminen führte zu einer „unvorhergesehenen Dreifachbelastung als berufstätige Mutter zweier schulpflichtiger Kinder, die eine Entscheidung für die Familie notwendig machten,“ so begründet die engagierte Burglengenfelder Kommunalpolitikerin ihren Schritt. BFB-Sprecher Hans Glatzl äußert Bedauern aber auch Verständnis und dankt Feldmeier für ihren Einsatz. Als „waschechte Lengfelderin habe Feldmeier „immer gewußt, wo die Bürger der Schuh drückt und ihre Meinung stets unerschrocken und unbeinflußt von Parteienproporz für ein besseres Burglengenfeld vertreten.“ Die Bürgermeisterkandidatin des BFB habe mit ihrem Einsatz erfolgreich die Fortsetzung der Ära Karg mit Schneeberger als Aushängeschild verhindert. Der BFB-Vorsitzende „bedauert den Verlust - gerade nachdem sich die Kollegin als Neuling schnell in die Stadtratsarbeit eingefunden hat.“ Die BFB-Vorstandschaft wird sich zur Nachfolge in Kürze äußern. Erster Nachrücker ist BFB-Vorsitzender Hans Glatzl, der in der Kommunalwahl im März mit über 1000 Stimmen von Platz 24 auf den dritten Platz der BFB-Liste vorgehäufelt wurde.

 

„Ohne Moos nix los!“

 

Glatzl fordert von Karg einen städtischen Haushaltsentwurf für 2014 

 

Im Nachgang zu einem Arbeitsgespräch in Berlin mit dem Finanz und Steuerexperten der CDU/CSU-Fraktion Friedrich Merz (siehe Bild)  fordert der BFB-Fraktionsvorsitzende im Burglengenfelder Stadtrat Hans Glatzl von Bürgermeister Heinz Karg die Vorlage eines Haushaltsentwurfes für das bereits laufende Jahr. Vor dem Hintergrund der problematischen Schuldensituation in der Naabstadt mit einer Gesmtverschuldung von geschätzt 62 Millionen  Euro sei eine „Offenlegung der aktuellen Zahlen dringend notwendig“ so der BFB-Oppositionsführer. Gerade mit Blick auf die bevorstehende Kommunalwahl ist ein aktueller Kassensturz erfoderlich um die Bürgermeisterkandidaten vor leeren Wahlversprechen zu bewahren, die aufgrund der Finanzsituation unerfüllbar bleiben müssen, warnt Glatzl. Die BFB-Fraktion hat deshalb einen Vorlageantrag für die nächste Stadtratsitzung gestellt.

 

Burglengenfeld weist nach Einschätzung des BFB-Vorsitzenden unter Einschluß der Tochtergesellschaften ein Defizit von  umgerechnet 5.000 Euro pro Einwohner auf  „vermutlich die höchste Pro Kopf-Verschuldung vergleichbarer Kommunen in Bayern “.  Als „Alarmzeichen“ wird von Glatzl der  überhastete Rücktritt von Fritz Gluth als Geschäftsführer de Stadtbau GmbH gewertet.  „Leider haben wir bisher keinerlei Reaktion aus dem Rathaus erhalten,“ hofft der BFB-Sprecher auf die Unterstützung von CSU und SPD-Fraktion. „Schöne Videos und Hochglanzbilder auf Kosten der Bürger produziert verschleiern nur den Zustand unserer kaputten Strassen und Infrastruktur,“ so die Kritik Glatzls.

 

 

 

 

Bürger stellten viele Fragen

 

Am Sonntag, den 9.2., war das Bürgerforum Burglengenfeld mit seiner Bürgermeisterkandidatin, Ulrike Feldmeier, zum Dämmerschoppen mit den Umland-Burglengenfeldern im Gasthof „Zur musikalischen Einkehr“.

 

Frau Feldmeier sprach über den schlechten Straßenzustand und den fehlenden Kataster für Straßensanierungen. Sie will eine Instandhaltung der Infrastruktur möglichst ohne finanzielle Belastung der Anwohner. Flexible Kinderbetreuungszeiten, angepasst an die Öffnungszeiten des Einzelhandels sollen Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Förderung des Tourismus und Ansiedlung von Gewerbe sollen Geld in die Stadt bringen.

 

Die Finanzen waren das Stichwort für die Diskussion mit den anwesenden Gästen. Die angespannte finanzielle Lage der Stadt ist den Umlandbürgern mittlerweile durchaus bewusst. Aus verschiedenen Perspektiven wurden die Schuldenanhäufung und deren Abbau mit der Bürgermeisterkandidatin und den anwesenden Stadtratskandidaten diskutiert. Die Bürger forderten eine klare Offenlegung der finanziellen Lage der Stadt und ihrer Tochtergesellschaften. Sie warten auf die Vorlage eines Haushaltsplanes für 2014. Offen blieb eine Erklärung für die ständig steigenden Verbindlichkeiten bei der Bulmare GmbH, die im Gegensatz zu den Erfolgsmeldungen der Geschäftsführung stehen. Auch vermissen die Bürger eine starke Aufsichtsbehörde, die das Wirtschaften Stadt und der Tochtergesellschaften kontrolliert. Insgesamt fühlen sich die Umlandbürger von der jetzigen Stadtverwaltung nicht ehrlich informiert.

 

Während des Gesprächs wurde jedoch klar, dass das BFB an keinem der Kritikpunkte einen Anteil geleistet hat, seit Jahrzehnten auf die Verschlechterungen hinweist und keiner der Investitionen, die nicht unmittelbar dem „Wohle der Bürger“ dienen, zugestimmt hat.

 

Mit einer eindringlichen Bitte wurde die Bürgermeisterkandidatin entlassen: Sich beim Landratsamt mit Nachdruck dafür einzusetzen, die Pottenstettener Kreuzung, SAD10 und St2235, mit einem Kreisverkehr zu entschärfen. Dort kamen schon zu viele Menschen durch Verkehrsunfälle zu Schaden und zu Tode.

Flexible Kinderbetreuung als Hauptthema

 

Am Sonntag, den 19. Januar versammelte sich das BFB im Gasthof Weiß in Dietldorf zur Wahlkampfauftaktveranstaltung.

Die Bürgermeisterkandidatin, Ulrike Feldmeier, erläuterte nach einer kurzen Vita die Schwerpunkte ihres Wahlprogramms.

Die von Hans Glatzl schon lange geforderte Straßensanierung im Rahmen einer für die Anwohner kostenfreien Reparatur.

Flexible Kinderbetreuungszeiten über gewöhnliche Bürozeiten hinaus, um berufstätgien Müttern Freiraum für Arbeitsplätze auch im Einzelhandel zu schaffen.

Ansiedlung von arbeitsintensivem Gewerbe, das auch Jugendliche ausbildet und Erweiterung des Bürgertreffs zu einer zentralen Vermittlungsstelle für hilfsbedürftige Senioren. Bis hin zu einer funktionierenden Geriatrie-Abteilung im Burglengenfelder Krankenhaus.

Auch unterstützt das BFB den Ausbau des schnellen Internets. Hier könnte eine kostengünstige Übergangslösung über Satelit angedacht werden. Zu diesem Thema stand Herr Damm für Fragen zur Verfügung.

Im Anschluss daran sprach der Landratskandidat der FW, Jürgen Neuber. Er erörtere nach einer kurzen Vita Programmpunkte für den Landkreis und forderte die Wähler eindringlich auf, für ihre Leute im Kreistag zu stimmen, damit das Städtedreieck auch im Kreistag vertreten ist.

 

Die Heimat mit Augenmaß weiterentwickeln

Das Programm von Ulrike Feldmeier beinhaltet die Reparatur maroder Straßen ebenso wie Bildung und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

     Jürgen Neuber stellte sich als Landratskandidat vor. Ulrike Feldmeier warb um Unterstützung bei ihrer Kandidatur um das Bürgermeisteramt. Foto: bcb 

Jürgen Neuber stellte sich als Landratskandidat vor. Ulrike Feldmeier warb um Unterstützung bei ihrer Kandidatur um das Bürgermeisteramt. Foto: bcb

Burglengenfeld. Das BFB und seine Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin in Burglengenfeld, Ulrike Feldmeier, eröffneten am Sonntag ihren Wahlkampf im Gasthof Weiss in Dietldorf. Moderiert wurde die Veranstaltung in Vertretung des Fraktionssprechers Hans Glatzl von der Sprecherin des Arbeitskreises für Familie und Soziales, Renate Dechant-Duschinger. Diese hieß neben den interessierten Gästen und Stadtratskandidaten auch den Landratskandidaten der Freien Wähler, Jürgen Neuber, willkommen.

Kurz und prägnant stellte Feldmeier die Schwerpunkte ihres Wahlprogramms vor: Auch wenn die Kernstadt noch so schön sei, gebe es vieles weiter zu entwickeln. Besonderes Augenmerk sei dabei unter anderem auf die Reparatur der zahlreichen maroden Straßen zu richten. Viele davon seien nur noch als „Schlaglochpisten“ zu bezeichnen. Sie wolle zukünftig höhere Beträge im Haushalt für Straßensanierungen veranschlagen und auch satzungskonform dafür ausgeben, was hieße: rechtzeitig aus Steuergeldern reparieren, statt auf Kosten der Anwohner völlig neu zu bauen. Letzteres wäre zwar eine Methode der Kosteneinsparung für die Stadt, entspräche aber nicht ihrer Vorgehensweise.

Ein großes Anliegen ist für Feldmeier die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Selbst betroffen, wünscht sie sich mehr und vor allem auch flexiblere Kinderbetreuungseinrichtungen, die sich nicht nur – in heute nicht mehr zeitgemäßer Form – an üblichen Bürozeiten orientieren, sondern an einer realen Arbeitswelt, mit Öffnungszeiten des Einzelhandels bis 20 Uhr, an Ferientagen und an betrieblichen Notwendigkeiten mit Konferenzen, Seminaren, die eine längere Abwesenheit des erziehenden Elternteils erfordern. Eine Möglichkeit, die sie sich vorstellen könne, sei zum Beispiel bei Bedarf der Einsatz einer „flexiblen Notgruppe“.

Wichtig ist für die Studienrätin natürlich die Bildung und Ausbildung der Kinder und Jugendlichen. Dazu wolle sie sich bevorzugt für die Ansiedlung von Betrieben einsetzen, die auch Lehrlinge ausbilden, um junge Menschen am Ort zu halten.

Aber auch die Betreuung von Senioren bedürfe über die absolut begrüßenswerte Einrichtung des Bürgertreffs hinaus einer Weiterentwicklung, etwa in Form von Unterstützung bei der Erledigung von Alltagsgeschäften oder der Bewahrung vor Vereinsamung nicht mehr ganz so rüstiger Mitbürger. Unabdingbar sei dabei eine gut funktionierende Geriatrie im Burglengenfelder Krankenhaus.

Natürlich unterstütze das BFB auch den Ausbau des schnellen Internets; ein Punkt, der zwar nicht mehr für Dietldorf, aber doch noch für Teile der Kernstadt relevant sei. Diese Schwachstellen wolle man schließen. Lösungen samt der anfallenden Kosten müssten aber im Hinblick auf die Finanzlage der Stadt gründlich überdacht und geprüft werden. Ebenso wie der Wunsch der Dietldorfer nach einem größeren Gemeindesaal, den sie, Ulrike Feldmeier, durchaus im „Hinterkopf“ behalte.

Mit dem Hinweis, dass bei einer Amtsübergabe selbstverständlich die Bücher geprüft würden und eine genaue Bestandsaufnahme von Soll und Haben erfolgen werde, übergab Feldmeier das Wort an den Landratskandidaten der Freien Wähler, Jürgen Neuber.

Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person und seines beruflichen Werdegangs zum Diplomkaufmann stellte Neuber seine Wünsche und Ziele für den Kreis vor, die sich in weiten Teilen mit denen des BFB überschneiden. Dies gilt vor allem hinsichtlich der Familienpolitik, der Förderung der Jugend sowie der Ansiedlung von Betrieben und Infrastruktur.

Gerade als Betriebswirt sei ihm die angespannte finanzielle Situation des Landkreises, hervorgerufen nicht zuletzt durch den unvorteilhaften Verkauf der Krankenhäuser, ein Anliegen. Neben der Entwicklung der Infrastruktur und der großzügigen Ausweisung von Industrie- und Gewerbeflächen am Schnittpunkt A6/A93 zur Ansiedlung von Firmen mit qualifizierten Arbeitsplatzangeboten, und neben dem Ausbau regenerativer Energien, unter anderem auch durch Wasserkraftwerke, zur Schaffung einer gewissen Energieautarkie im Landkreis, liege ihm vor allem die Förderung Jugendlicher am Herzen, speziell in Fragen der Prävention, die er noch nicht genügend finanziell unterstützt sehe. Ein weiterer Punkt seiner Politik sei die Erhaltung der örtlichen Sparkassen als Geldgeber und Unterstützer ansässiger Betriebe, Vereine und Privatleute mit sauberer Finanzierung durch beste Kenntnis örtlicher Strukturen. Neuber sprach sich hier entschieden gegen Experimente durch Fusionen aus. Vor allem aber wünsche er sich weniger Parteien- und stattdessen mehr Sachpolitik.

Im Anschluss an die Vorstellung der Kandidaten bestand für die Dietldorfer die Möglichkeit, sich im persönlichen Gespräch zu informieren. Ein Angebot, das auch gerne angenommen wurde. (bcb)

Nominierung der Stadtratskandidaten,

04.01.2014, Gasthof Zum Burglblick, Burglengenfeld 

Wir sind heute zusammen gekommen, um unsere Stadträte zu nominieren. Herzlich willkommen.

Jungdynamische haben sich zusammen getan mit Altvorderen. Das sollte eine sehr gute Mischung sein! Gründungsmitglieder und Neue, sollten kreativ Altlasten und Innovationen weiter bringen können.

 

Ein Zusammenschluss von Kompetenzen aus verschiedensten Bereichen sitzt hier vor mir:

 

Selbstständige, wie Dr. Christina Bernet, Ursula Glatzl oder Schreinermeister Gerald Meier repräsentieren Arbeitgeber.

 

Den Gegenpol bilden Arbeitnehmer wie z. B. Horst Weitzer, Hubert Treutinger, Schuster Rudi oder Rohrwild Karin. Viele mit Studium oder Meister, leisten ihren Dienst an der Gesellschaft.

 

Ohne unsere Hausfrauen, wie Frau Theresia Ehrenreich oder Frau Erna Steinmann, wäre unsere Gesellschaft nicht repräsentiert. Auch sie sind ein wichtiges Element.

 

Nicht zuletzt kandidieren Beamte auf unserer Stadtratsliste. Darunter Max Duschinger und Renate Dechant-Duschinger, Alexander und Daniela Damm, sowie Gerhard Laßleben, Reinhard Ehrenreich und Udo Feldmeier. Durch die Bank alle 3. QE, also höherer Dienst. (Man könnte fast sagen, die Polizei ist seeeehr präsent, was ja für die Juristerei garnicht so schlecht ist.)

 

So zusammen gefasst, denke ich doch, dass wir Kompetenzen aus den verschiedensten Lebensbereichen mitbringen. Sodass die Wähler uns guten Gewissens ihre Stimmen geben können.

 

Wir haben ein offenes Ohr für die Belange der Bürger. So manches wurde schon an mich heran getragen. Was sich davon umsetzen lässt, wird sich zeigen.

 

Je besser nach der Wahl parteiübergreifend zusammen gearbeitet wird, umso besser für die Stadt. – Meine ich.

 

Und ein Ziel haben wir mit der CSU gemeinsam: Wir wollen die SPD-Mehrheit brechen. Zukünftig wird das BFB mit der CSU auch im Stadtrat zusammen arbeiten, so gehen wir mit der CSU in vielen Punkten konform. Das wird auch weiterhin so bleiben und das ist gut so!

 

Die Bürgermeisterkandidatin, Ulrike Feldmeier, kandidiert auch im Kreisrat, um im Landkreis die Interessen der Burglengenfelder Bürger zu vertreten.

 

http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/schwandorf/artikel/juergen-neuber-ist-landratskandidat-der-fw/991827/juergen-neuber-ist-landratskandidat-der-fw.html — in Bruck in der Oberpfalz.

 

Sehr geehrte Damen und Herrn,

 

liebe Gäste

 

liebe Freunde im BFB,

 

 

 

Hirn ist nicht ansteckend - leider!

 

 

 

Wenn Sie heute diesen Satz von mir hören wird der eine oder andere BFB-Anhänger resigniert abwinken, der politische Gegner sich beleidigt zeigen und der Rest der Bevölkerung wird die Aussage wie üblich als unbeteiligte Beobachter zur Unterhaltung verfolgen. Aber damit ist jetzt Schluß!

 

Und dieser Jahresbericht wird vom erwarteten Schema abweichen.

 

 Zum einen vom zeitlichen Umfang dieses  Rückblicks.

 

 Zum anderen von der Zielrichtung jenseits des politischen Tagesgeschäfts.

 

Wir stehen heute  in Burglengenfeld am Scheideweg.

 

Es wird einen neuen Bürgermeister geben. Wir hoffen und kämpfen für eine Bürgermeisterin. 

 

Ulrike Feldmeier!

 

Im Stadtrat wird zumindest was unsere Fraktion betrifft der Weg freigemacht für neue Kräfte.

 

Somit ist diese Versammlung heute ein Brückenschlag zwischen dem was war und dem was kommen wird.

 

 

 

Ich will deshalb versuchen und damit spreche ich auch im Namen meiner langjährigen  Mitstreiter und Unterstützer - noch einmal den Kern unserers Engagements und die Motive unserer Bürgerinitiative  30 Jahre nach der Gründung und nach 24 Jahren im Stadtrat herauszuarbeiten.

 

 

 

Um die Gegenwart zu verstehen  und die Zukunft gestalten zu können, müssen wir die Vergangenheit kennen.

 

 

 

Ich darf  deshalb nochmals kurz einen Blick in unsere Gründungsgeschichte werfen.

 

Es war im Jahr 1986 - Burglengenfeld erstickte im Schwerlastverkehr. Die Umgehungsstrasse war seit Jahren im Streit um die Trasse  vom Stadtrat auf  Eis gelegt, denn dort saßen einflußreiche Personen, denen der eigene Rock sprich der Verkauf von Grundstücken oder die eigene Ruheoase am Stadtrand näher lagen als das Allgemeinwohl. Andere Bürger wollten dem untätigen Treiben nicht länger tatenlos  zusehen. Wir hatten damals zwei Kleinkinder, wohnten an der Kallmünzerstrasse. Mit 36 Mitstreitern gründeten wir die BI zum Weiterbau der Umgehungsstrasse.

 

Außerparlamentarische Opposition kostet viel Kraft und Kreativität und der Kampf war zäh.

 

 Im Herbst 1989 zog unsere Familie in unsere neugebaute Doppelhaushälfte  in der Max-Schulzestrasse und plötzlich war ich der nächste Anlieger an der geplanten Trasse der Umgehung. Dort war die BWG mit Otmar Poguntke ganz aktiv als Umgehungsstrassen-Gegner.

 

Warum erzähl ich das?

 

Um unser Selbstverständnis und unsrer Einstellung zur Politik klarzumachen.

 

Ich persönlich habe Politik immer leidenschaftlich betrieben, bin keinem Streit aus dem Weg gegangen für den der Einsatz lohnte, aber was ich nie verstanden habe ist, wie  andere wenn es gepasst hat Ihre Meinung wechselten und Macht um ihrer selbst anstrebten und mit allen Tricks und Mitteln daran festklammern.

 

Beispiel: Vorgänge um die Karg-Nachfolge

 

 

 

Persönlich hat mich dieser Stil, der auch nicht davor zurückschreckt,  Personen in ihrem intimsten Bereich ihrer Lebensführung (Zierer) oder beruflich zu ruinieren (Tretters Entlassungsforderung), tief verletzt auch wenn ich nach außen gelassen aufgetreten bin. Meine Familie hat unter den Angriffen gelitten.

 

Dank an Uschi

 

 

 

Besonderheiten der Umgangsformen und Begebenheiten im SR von Burglengenfeld:

 

Parkplatzverweigerung

 

Bananenschalenbrief

 

PlakatierungsVO mit acht Plakatplätzen  2008

 

Keine Sitzungsplanung

 

Fehlende Entscheidungsvorlagen

 

Nichtaufnahme von TOPS, Haushaltsanträge

 

Abschreibschikane beim Prüfungsbericht

 

 

 

Das Problem für unsere Fraktion ist diese permanente Erniedrigung des Stadtrates als ehrenamtiches Kollegialorgan durch einen Bürgermeister für den dieser Stadtrat immer nur eine willfährige Abstimmungsmaschinerie war, immer mit bedingungsloser Unterstützung durch die Mehrheit ohne irgendeinen Minderheitenschutz. Dies hat zur Folge dass das Ansehen dieses Gremiums in der Öffentlichkeit in den vergangenen Jahren schwer gelitten hat.

 

Das Problem für mich persönlich ist, dass über die Jahre hinweg dieses Verhalten, dieser Umgang auf das eigene Denken zurückschlägt und man sich zum Schutz wappnet. Davon habe ich jetzt genug.

 

Deshalb graut mir bei den Beteuerungen des  neuen „Alphatieres“  der SPD, wenn Bernhard Krebs bekennt die Linie seines Vorgängers fortsetzen zu wollen, dann nicht mit mir,  weil ich diese Politik der Ausgrenzung und Diffamierung fast 30 Jahre auszuhalten hatte. Die aktuelle Entwicklung zwischen SPD und BWG zeigt, dass intern offenbar das gleiche Klima des Mißtrauens und der Trickserei herrscht wie im Umgang mit politischen Gegnern oder Bürgern, die nicht auf Linie sind.

 

 

 

Da fehlt Glaubwürdigkeit!

 

 

 

Und da hilft auch  keine medienwirksam aufgezogenen PR-Inititaive 7000 .

 

Zitat Roman Herzog: „Glaubwürdigkeit ist für Politker eine besonders seltene Charaktereigenschaft. Politiker laufen deshalb Gefahr in Populismus zu verfallen und sie pflegen deshalb eine problematische Beziehung zur Wahrheit.“ Als PR-Mann weiß das auch Krebs. Aber ist ihm daraus ein Vorwurf zu machen?  Wer unpopuläre Wahrheiten verkündet wird abgewählt.

 

Medienpreis „Nicht schwindelfrei“  

 

Die Politik ist in der Krise, aber das hängt genau damit zusammen:

 

Zitat: „Das Volk will betrogen werden (Titel der Laudatio zur Preisverleihung). Es ist einfach leichter, den zu wählen, der ein Weitermachen wie bisher verspricht. Weil Burglengenfeld eben „so schee is“ spricht man besser nicht von den Schulden (Grubereffekt) oder bemäkelt nicht sinnlose Ausgaben (Glatzltrauma). Im warmen Filz meckert man nicht rum, denn sonst wird’s kalt Wer da nicht mitmacht wird abgestraft und nicht wiedergewählt. Davor haben Politiker Angst gerade dann wenn Sie von der Politik wirtschaftlich und existenziell abhängig sind (Kreissal, Hörsaal Plenarsaal).

 

 

 

Also bekommen die Bürger am Ende doch was sie wollen?

 

 Für mein Person kann ich sagen, dass ich Politik aufgrund beruflicher Unabhängigkeit immer  frei von Burglengenfelder Seilschaften machen konnte und kann. Dass hat mich möglicherweise auch so unbeliebt gemacht bei den Herrschenden. Ich war nicht einzukaufen.

 

Andererseits ist es aus den o.g. Schikanegründen tatsächlich für mich immer schwieriger und auch sehr teuer geworden, alle Sitzungstermine persönlich wahrzunehmen  Auch wenn es für mich als Parlamentskorrespondent im Deutschen Bundestag durchaus seinen Reiz hat die Große Politik mit der „Kleinen“ am Ort abzugleichen.

 

Ich darf Ihnen versichern: menschliche Charaktereigenschaften, gerade negative ändern sich nicht. Egal ob die Alphatiere in Berlin oder Burglengenfeld sitzen.  Allerdings funktioniert in der Hauptstadt die Kontrolle durch Opposition, Medien und Öffentlichkeit in der Regel besser.

 

 

 

Ich bitte um Verständnis für meine Entscheidung, dass ich mich nach 30 Jahren an der politischen Front künftig mehr der Familie und meinem Beruf widmen will. Ich werde deshalb nicht mehr als Spitzenkandidat zur Verfügung stehen, sichere aber der neuen Mannschaft die volle Unterstützung zu.

 

 

 

Ich bin froh, dass ich aus freier Überzeugung und Antrieb den Platz räumen kann und meine mir noch persönlich verbleibende Lebenszeit auch anderweitig verbringen kann. Traurige Gegenbeispiele  gibt es  am Ort genug.

 

Gleiches gilt übrigens für meine beiden Mitstreiterinnen im Stadtrat Ursula Glatzl und Dr. Christina Bernet , die mich über all die Jahre begleitet und manchmal auch eingebremst haben, wenn mir  der Kamm aus Verärgerung über zuviel politische Ignoranz zu sehr schwoll.

 

Trotz allem: es war immer mein Anliegen die politische Funktion, das Amt und die Person voneinender zu trennen und ich denke ich habe - heimlich versteht sich - auch zu manchem aufrechten Sozialdemokarten ein kollegiales Verhältnis über die Ablehnungsmauer aufbauen können.  Leider wurden Kollegen wie Berhard Rothauscher Lothar Kolb oder auch Inge Frank  vor ihrer Reifezeit vom Herrn Karg politisch abberufen. Leider reichte die Kraft dort nicht, die Hochgezognenen  Mauern einzureißen.

 

Wenn ich mit meinen Denkzetteln dem einen oder anderen Alphatier oder solchen dies es glauben zu sein auf die Füße getreten bin dann war das Absicht. Aber sollte es persönlich weh getan haben, dann bitte ich dafür aufrichtig um Verzeihung.

 

 

 

 Dank an die Mitstreiter

 

Wenn der Blick  an diesem Abend zurückgeht, dann auch auf die, die mich über all die Jahre getragen und immer wieder aufgerichtet haben, wenn es ganz dick fürs BFB kam.  24 Jahre Opposition das erfordert ein hohes Mass an Leidensfähigkeit , Stehvermögen und Glauben an die Demokratie .

 

Das habt ihr mir gezeigt und zeigt es auch heute - und ich bin mir sicher in wenigen Wochen wenn wir unserer Liste zum fünften Mal aufstellen.

 

Dafür möchte ich Euch von Herzen danken.

 

Es ist an der Zeit und mir ein besonderes Anliegen meinen Mitstreitern  der ersten Stunde zu danken, Dir Josef, Reinhard, Max, Renate, aber auch Dir Horst. Unser zuversichtlicher Blick richtet sich auf die neuen, Daniela und Alexander, aber vorallem  auch Dich liebe Uli. Ulrike Feldmeier ist unsere BFB-Bürgermeisterkandidatin. Sie wird die Idee einer freien Politik in Burglengenfeld ohne Scheuklappen und persönliche Abhängigkeiten weitertragen und als Alternative für ein besseres Burglengenfeld  den Bürgern eine Wahl zum bisherigen System Karg bieten.  Mit Dir Uli, wird unsere Heimatssstadt einen Neuanfang  schaffen.

 

Wir hoffen, dass endlich auch die Meinung der Bürger gehört wird, egal welche Farbe sie haben . Für dieses Enagagment danken wir Dir schon jetzt. Wir werden Dich mit einer aufgestellten Mann-/Frauschaft im Neuen Jahr unterstützen.

 

Glück auf!

 

 Denn, und da bin ich am Ende doch optimistisch:Wir glauben aller anderslautenden  Erkenntnis im Burglengenfelder Stadtrat zum Trotz:

 

 

 

 „Hirn ist ansteckend!“

 

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